Der Vorstand des Vereines besteht aus 11 Mitgliedern und ist zusammengesetzt aus MitarbeiterInnen des ÖBB-Konzerns, der Gewerkschaft VIDA, sowie KollegInnen, dich sich im Ruhestand befinden. Folgende Angelegenheiten werden vom Vorstand behandelt:
- die Festsetzung der Höhe der Unterstützungen
- finanzielle Hilfe bei besonderen Notfällen
- die Festsetzung der Höhe von Zuschüssen zu Ferienaufenthalten (z.B. Schullandwochen, Skikurse etc.)
- Planung und Genehmigung von Ferienaktionen des Waisen- und Unterstützungsvereins (z.B. Sommerlager) und der alljährlichen österreichweiten Weihnachtsfeiern
- Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlung

Mitglieder des Vorstand
Bernd Brandstetter, Obmann
Als ich mit 20 Jahren Jugendvertrauensrat war, hatte ein 17-jähriger Lehrling und Freund einen furchtbaren Arbeitsunfall. Beim Lehrlingssport sprang er ins Wasser und war von da an vom Kopf abwärts gelähmt. Abgesehen von dem persönlichen tragischen Schicksal entstand auch ein großer finanzieller Aufwand. (Umbauarbeiten des Hauses usw.) Der Waisen- und Unterstützungsverein wurde sofort aktiv und hat in dieser schwierigen Situation schnell und unkompliziert geholfen. So wie in diesem Fall wird der Verein weit mehr als 300 Mal pro Jahr aktiv und hilft oft in dramatischen Situationen. Man kann also sagen: Jeden Tag eine gute Tat. Heute bin ich stolz diesem in Österreich wohl einzigartigen Verein vorstehen zu dürfen und so weiter tagtäglich helfen zu können.
Franz Raidl, 1. Obmann-Stv.
Nach meinem Start als Vorsitzender im TS Werk St. Pölten vor rund 20 Jahren hatte ich einen Fall, wo wir einen Kollegen massiv unterstützen konnten. Ab diesem Zeitpunkt war mir klar wie wichtig ein Rettungsanker im Leben sein kann. Ein soziales Netz wie den WuV in einen Betrieb zu haben ist wichtig. Für mich war auch das Hochwasser 2024 auch ein prägendes Erlebnis in Bezug auf schnelle unbürokratische Hilfe. Als Funktionär dafür einzustehen und sich einzusetzen das diese Institution noch bekannter wird ist mein Ziel.
Peter Truhlarovsky Mag., 2. Obmann-Stv.
Als ich gefragt wurde, ob ich aktiv beim WUV mitarbeiten möchte, habe ich als Eisenbahner in 3. Generation spontan zugesagt und es seither nie bereut. Nahezu jeder von uns kennt Personen, die aufgrund von Notlagen mit herausfordernden Lebenssituationen konfrontiert sind. Es ist einfach schön, mitgestalten zu dürfen und dabei zu erleben, dass die Unterstützung des WUV einen direkten und vor allem positiven Unterschied im Leben unserer Kolleg:innen und deren Familien macht. Durch die Arbeit im WUV haben sich angesichts vieler unterschiedlicher Schicksalsschläge von Kolleg:innen auch die eigenen Perspektiven verändert und ich denke öfters mal darüber nach was wirklich wichtig ist im Leben. Ich schätze den Teamgeist, den vertrauensvollen Umgang und das gemeinsame Ziel des WUV, Unterstützung dort zu leisten, wo sie gebraucht wird.
Dietmar Weiss, MA, Schriftführer
Als ich vor Jahren zum ersten Mal vom „Waisenverein“ – wie der Waisen- und Unterstützungsverein unter Kollegen genannt wird – hörte, konnte ich mir wenig darunter vorstellen. Fast schien es mir kurios, dass die ÖBB neben den vielen staatlichen Sozialeinrichtungen und zusätzlich zu den karitativen Organisationen und Hilfswerken in Österreich über einen eigenen Unterstützungsverein verfügen. Ich habe meine Meinung aufgrund der Arbeit als Vorstandsmitglied dieses Vereins mittlerweile gründlich geändert. Das viel gepriesene soziale Netz ist oft weitmaschiger als man denkt. Ich bin immer wieder betroffen von Einzelfällen die zeigen, wie rasch man unverschuldet in eine Notlage geraten kann. Deshalb halte ich diese Einrichtung für gut und richtig.
Birgit Hübl, 1. Schriftführerin Stv.
Seit März 2007 arbeite ich beim WUV mit. Da mein Vater sehr jung gestorben ist, kann ich mich zum Teil in die Situation der Waisenkinder hineinversetzen. Ich finde es daher schön, wenn man diese Kinder und Familien zumindest in ihrer finanziellen Notlage unterstützen kann. Außerdem ist es immer wieder ein tolles Gefühl, wenn man MitarbeiterInnen helfen kann, die aus verschiedensten Gründen in Notsituationen geraten sind.
Heinz Rosenauer Mag., 2. Schriftführer Stv.
Da mein Vater ebenfalls bei der ÖBB, und zwar im Verschub, tätig war, kannte ich schon als Kind den „Waisenverein“ . Wie wichtig diese Einrichtung und vor allem rasche Hilfe in Notsituationen ist, konnte ich ebenfalls schon als Kind miterleben, als der beste Freund und Kollege meines Vaters bei einem Verschubunfall ums Leben kam und seine Frau sowie die sechsjährige Tochter aufgrund dieses tragischen Ereignisses plötzlich auf fremde Hilfe angewiesen waren. So war es für mich selbstverständlich, bei meinem Eintritt in die ÖB sofort Mitglied des Waisen- und Unterstützungsvereins zu werden und in der Folge selbst aktiv mitzuarbeiten, um unseren KollegInnen in unverschuldeten Notsituationen helfen zu können.
Bernhard Neuner DI, Kassier
Der Waisen- und Unterstützungsverein des ÖBB-Konzerns (WUV) ist oft das letzte soziale Fangnetz für jene Unglücklichen, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind. Der Verein kann dort helfen, wo dem Dienstgeber und den öffentlichen Sozialeinrichtungen, aufgrund ihrer strengen gesetzlichen Vorgaben die Hände gebunden sind. Es ist mir ein Herzensanliegen, dieses Netz gespannt zu halten.
Melanie Steinberger, 1. Kassier Stv.
Seit nunmehr vier Jahren bin ich als Betriebsrätin tätig und erlebe täglich, mit welchen persönlichen Herausforderungen und Schicksalsschlägen Kolleginnen und Kollegen konfrontiert sind. Diese Einblicke haben mich geprägt und mir gezeigt, wie wichtig es ist, Menschen in schwierigen Situationen verlässlich zur Seite zu stehen. Umso mehr hat es mich gefreut und auch geehrt, als ich gefragt wurde, dem WUV‑Vorstand beizutreten. Dieses Engagement ist für mich ein echtes Herzensanliegen. Ich möchte dazu beitragen, ein soziales Sicherheitsnetz für jene zu schaffen, die unverschuldet in Not geraten. Ich bin überzeugt davon, dass wir dort helfen können, wo offizielle Stellen oft an ihre Grenzen stoßen. Zu sehen, wie unsere Unterstützung konkret wirkt und das Leben von Menschen spürbar verbessert, motiviert mich jeden Tag aufs Neue. Genau deshalb bin ich dabei, weil ich fest daran glaube, dass unsere Arbeit einen Unterschied macht.
Andreas Hipfinger, MAS, 2. Kassier Stv.
Ich halte es für meine soziale Verantwortung, ein wenig von dem, was ich in unserem wirtschaftlich reichen Heimatland erhalten und erfahren durfte, zurückzugeben. Zurückzugeben an Jene in unserer Gesellschaft, die einen Elternteil verloren haben oder die aus andern Gründen unsere Unterstützung brauchen. Ich möchte gerne dabei mithelfen, einen kleinen Beitrag für unversorgte oder notleidende Kinder unserer Kollegen zu leisten, damit diese sich als vollwertige Mitglieder der Eisenbahner-Familie fühlen können.
Peter Traschkowitsch, 3. Kassier Stv.
Es ist mir ein Anliegen, im Vorstand des WUV mitzuarbeiten und dazu beizutragen, dass dieses soziale Netzwerk weiterhin dort helfen kann, wo Unterstützung dringend benötigt wird. Zu sehen, dass unsere Arbeit Menschen in schwierigen Situationen tatsächlich entlastet und Hoffnung gibt, ist für mich eine große Motivation.
In meinem gewerkschaftlichen Umfeld begegnen mir immer wieder Kolleg:innen und Kollegen, die durch Krankheit, Unfälle oder persönliche Schicksalsschläge plötzlich vor großen Herausforderungen stehen. Gerade in solchen Momenten zeigt sich, wie wichtig Solidarität und Zusammenhalt sind.
Gerade der Waisen- und Unterstützungsverein ist für mich ein besonderes Zeichen dieser gelebten Solidarität innerhalb der Eisenbahnerfamilie. Hier wird Hilfe nicht lange diskutiert, sondern dort geleistet, wo sie dringend gebraucht wird – rasch, unbürokratisch und menschlich.
Elisabeth Praher, Sekretärin
Seit 2021 engagiere ich mich mit großem Einsatz für den Waisen- und Unterstützungsverein. Mein Antrieb ist die Überzeugung, dass wir als Gemeinschaft Verantwortung tragen, Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen. Als Organisationsassistentin übernehme ich einen großen Teil der täglichen Vereinsarbeit. Zahlreiche Anfragen, die mich erreichen, bearbeite ich strukturiert, verlässlich und mit viel Einfühlungsvermögen. Zuvor war ich über 22 Jahre in der Privatwirtschaft tätig. Eine Institution wie den WUV, mit so viel gelebter sozialer Verantwortung habe ich in diesem Umfeld nie kennengelernt. Umso mehr bedeutet mir meine Arbeit heute: Sie ist nicht nur berufliche Aufgabe, sondern echte Herzensangelegenheit auch wenn mich manche Situationen emotional sehr fordern.
Martin Pecina, Stv. Sekretär
Ich bin seit vielen Jahren ehrenamtlich Mitglied des Vorstands des Waisen- und Unterstützungsvereins. Mein Engagement beruht auf der tiefen Überzeugung, dass es unsere gemeinsame Verantwortung ist, bedürftige und in Not geratene Menschen zu unterstützen und ihnen Perspektiven zu geben. Die langjährige Mitarbeit im Verein hat mir gezeigt, wie viel durch Zusammenhalt, Kontinuität und persönliches Engagement bewirkt werden kann. Besonders schätze ich die vertrauensvolle und wertschätzende Zusammenarbeit mit den anderen Vorstandsmitgliedern. Gemeinsam setzen wir uns mit großem Einsatz dafür ein, Hilfe dort zu leisten, wo sie am dringendsten benötigt wird.
Irene Holzer, Stv. Sekretärin
Sylvia Reiss Mag., 1. Rechnungsprüferin
Ich engagiere mich aus tiefster persönlicher Überzeugung für den WUV, um aktiv dazu beizutragen, dass Menschen in schwierigen Lebenssituationen Hoffnung, Unterstützung und neue Perspektiven erhalten. Besonders wichtig ist mir, dort zu helfen, wo Unterstützung am dringendsten gebraucht wird – bei Kindern und Familien, die unverschuldet in Not geraten sind. Ich bin überzeugt, dass jedes Kind die Chance auf Geborgenheit, Bildung und eine positive Zukunft verdient. Unser Verein schafft dafür die Grundlage: durch konkrete Hilfe, verlässliche Begleitung und ein starkes Netzwerk engagierter Menschen. Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist keine Selbstverständlichkeit – er muss aktiv gestaltet werden. Es erfüllt mich mit großer Dankbarkeit zu sehen, wie unsere Arbeit wirkt und Menschen zeigt: Ihr seid nicht allein.
Thomas Seitz, 2. Rechnungsprüfer
Was 1993 mit meinem Eintritt in die ÖBB als selbstverständlicher Mitgliedsbeitritt begann, hat sich für mich im Laufe der Jahre zu einem wunderbaren sozialen Zeichen entwickelt.
Gerade in Zeiten, in denen der Ellbogen häufiger eingesetzt wird als die ausgestreckte Hand, ist der WUV ein klares Statement für rasche Unterstützung von Kolleg:innen und ihren Familien.
Gemeinsam mit den motivierten und engagierten Mitgliedern des Vorstands in dieser Organisation tätig zu sein, stellt für mich eine besonders sinnstiftende Möglichkeit dar, einen nachhaltigen und positiven Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander zu leisten.