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Mitglieder des Vorstandes

Bernd Brandstetter, Obmann

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Als ich mit 20 Jahren Jugendvertrauensrat war, hatte ein 17-jähriger Lehrling und Freund einen furchtbaren Arbeitsunfall. Beim Lehrlingssport sprang er ins Wasser und war von da an vom Kopf abwärts gelähmt. Abgesehen von dem persönlichen tragischen Schicksal entstand auch ein großer finanzieller Aufwand. (Umbauarbeiten des Hauses usw.) Der Waisen- und Unterstützungsverein wurde sofort aktiv und hat in dieser schwierigen Situation schnell und unkompliziert geholfen. So wie in diesem Fall wird der Verein weit mehr als 300 Mal pro Jahr aktiv und hilft oft in dramatischen Situationen. Man kann also sagen: Jeden Tag eine gute Tat. Heute bin ich stolz diesem in Österreich wohl einzigartigen Verein vorstehen zu dürfen und so weiter tagtäglich helfen zu können.

Elisabeth Vondrasek, 1. Obmann-Stv.

 
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Der Waisen- und Unterstützungsverein des ÖBB Konzerns wurde am 17. April 1919 gegründet. Not und Leid sind aber leider zeitlos, der Beruf des Eisenbahners noch immer ein gefährlicher. Man darf nicht vergessen, welchen gesundheitlichen Risiken Verschieber, Gleisbauarbeiter oder Lokführer auch heute noch im Dienst bei Nacht und jedem Wetter ausgesetzt sind. Sollte etwas passieren, ist es deshalb gut zu wissen, dass jemand da ist, der rasch hilft, der auch die Kindern und Angehörigen von verunglückten Kolleginnen und Kollegen unterstützt, so gut es geht. Von besonderer menschlicher Größe ist die Solidarität der Eisenbahnerinnen und Eisenbahner untereinander: Oft geben jene, die nicht viel haben, denen, die noch weniger besitzen und in unverschuldeter Not leben. Insbesondere diesen Kolleginnen und Kollegen sind wir es schuldig, dass die unserem Verein unter großer Entbehrung anvertrauten Mittel, genau dort ankommen, wo sie auch wirklich die größte Not lindern. Und seien es nur 50 Cent: Das verpflichtet uns zum sorgsamen Umgang und verantwortungsvollem Einsatz von jeder einzelnen Spende.

Mag. Erich Buschan, 2. Obmann-Stv.

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Im Zuge meiner langjährigen Tätigkeit im Personalwesen sind mir immer wieder persönliche unverschuldete Schicksalsschläge bekannt geworden, die die Lebenssituation der betroffenen Personen bzw. Familien gravierend negativ verändert haben.Meine Motivation beim WUV aktiv mitzuarbeiten, besteht darin, in solchen Situationen Menschen unterstützen zu können und mit dem WUV-Team zu einer Verbesserung oder sogar Lösung der anstehenden Probleme beizutragen. 
 

Mag. Heinz Rosenauer, Schriftführer

Strategisches Personalmanagement<br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />
Heinz Rosenauer
Da mein Vater ebenfalls bei den ÖBB, und zwar im Verschub, tätig war, kannte ich schon als Kind den „Waisenverein“. Wie wichtig diese Einrichtung und vor allem rasche Hilfe in Notsituationen ist, konnte ich ebenfalls schon als Kind miterleben, als der beste Freund und Kollege meines Vaters bei einem Verschubunfall ums Leben kam und seine Frau sowie die sechsjährige Tochter aufgrund dieses tragischen Ereignisses plötzlich auf fremde Hilfe angewiesen waren. So war es für mich selbstverständlich, bei meinem Eintritt in die ÖBB sofort Mitglied des Waisen- und Unterstützungsvereines zu werden und in der Folge selbst aktiv mitzuarbeiten, um unseren Kolleginnen und Kollegen in unverschuldeten Notsituationen helfen zu können.

Mag. Harald Stinauer, 1. Schriftführer Stv.

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Wenn wir das Wort „Not“ hören, denken wir meistens über die Grenzen Österreichs hinaus an Länder der dritten Welt. Selten kommt uns in den Sinn, dass Not auch in einem der reichsten Länder der Erde, nämlich in Österreich vorkommen kann. Noch weniger denkt man daran, dass es oft Kolleginnen und Kollegen in unserem Konzern sind, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind und dringend Hilfe und Unterstützung brauchen. Das ist es auch, warum ich gerne ehrenamtlich beim Waisen- und Unterstützungsverein des ÖBB Konzerns tätig bin: ich kann durch meine Arbeit im Verein und meine Entscheidungen im Vorstand unmittelbar, rasch und direkt helfen.
 

Birgit Hübl, 2. Schriftführer Stv.

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Seit März 2007 arbeite ich beim WUV mit. Da mein Vater sehr jung gestorben ist, kann ich mich zum Teil in die Situation der Waisenkinder hineinversetzen. Ich finde es daher schön, wenn man diese Kinder und Familien zumindest in ihrer finanziellen Notlage unterstützen kann. Außerdem ist es immer wieder ein tolles Gefühl, wenn man Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern helfen kann, die aus verschiedensten Gründen in Notsituationen geraten sind. 
 

 Dietmar Weiss, 3. Schriftführer Stv.

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Als ich vor Jahren zum ersten Mal vom „Waisenverein“ – wie der Waisen- und Unterstützungsverein des ÖBB Konzerns unter Kollegen genannt wird – hörte, konnte ich mir wenig darunter vorstellen. Fast schien es mir kurios, dass die ÖBB neben den vielen staatlichen Sozialeinrichtungen und zusätzlich zu den karitativen Organisationen und Hilfswerken in Österreich über einen eigenen Unterstützungsverein verfügen. Ich habe meine Meinung aufgrund der Arbeit als Vorstandsmitglied dieses Vereins mittlerweile gründlich geändert. Das vielgepriesene soziale Netz ist oft weitmaschiger als man denkt. Ich bin immer wieder betroffen von Einzelfällen die zeigen, wie rasch man unverschuldet in eine Notsituation geraten kann. Deshalb halte ich diese Einrichtung für gut und richtig.
 

DI Bernhard Neuner, Kassier

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Der Waisen- und Unterstützungsverein des ÖBB-Konzerns (WUV) ist oft das letzte soziale Fangnetz für jene Unglücklichen, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind. Der Verein kann dort helfen, wo dem Dienstgeber und den öffentlichen Sozialeinrichtungen, aufgrund ihrer strengen gesetzlichen Vorgaben die Hände gebunden sind. Es ist mir ein Herzensanliegen, dieses Netz gespannt zu halten.
 

Andreas Hipfinger, MAS,  1. Kassier, Stv.

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 Ich halte es für meine soziale Verantwortung, ein wenig von dem, was ich in unserem wirtschaftlich reichen Heimatland erhalten und erfahren durfte, zurückzugeben. Zurückzugeben an Jene in unserer Gesellschaft, die einen Elternteil verloren haben oder die aus andern Gründen unsere Unterstützung brauchen.  Ich möchte gerne dabei mithelfen, einen kleinen Beitrag für unversorgte oder notleidende Kinder unserer Kollegen zu leisten, damit diese sich als vollwertige Mitglieder der Eisenbahner-Familie fühlen können.
 

Susanne Fitzi, 2. Kassier, Stv.

Als Kassier-Stellvertreterin des Vereins fühle ich mich besonders unseren Mitgliedern verpflichtet, die durch ihre monatlichen Beiträge und Spenden die Aktivitäten des Vereines erst möglich machen.Da sich der Waisen- und Unterstützungsverein ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert, hat ein sorgsamer Umgang und ein gerechter und der jeweiligen Notsituation angepasster Einsatz der uns anvertrauten Mittel für mich oberste Priorität.

Roman Wolgemuth, 3. Kassier Stv. 

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Der Vorstand des Waisen- und Unterstützungsvereines des ÖBB Konzerns hat es sich zur Aufgabe gemacht, sofort und unbürokratisch unschuldig in Not geratenen Menschen zu helfen. Dabei gehen wir auf jede Person und ihre Situation individuell ein. Ziel des Vereines ist es, schnelle und tragfähige Unterstützung in Notfällen zu leisten, die der einzelnen Person gerecht werden; und sei es auch nur, dass die richtigen Kontakte zu den geeigneten Stellen geknüpft werden. Die Idee lebt durch ihre Mitglieder, daher ist uns jedes Mitglied wichtig und willkommen. Jeder geleistete Mitgliedsbeitrag und jede Spende kommt in höchstmöglichem Umfang direkt den bedürftigen Menschen zu. Das ist unsere Pflicht und Verantwortung. „Das Elend dieser Welt abzubilden ist nicht genug. Man muss sich auch bemühen, einen Ausweg zu finden.“  Friedrich Gulda

Andrea Wustinger, Sekretärin

Tagtäglich erhalte ich Unterstützungsansuchen von Krisen geschüttelten MitarbeiterInnen, deren Lebenssituation ohne Hilfe und finanzielle Unterstützung oft nicht mehr zu meistern wäre. Ich bin froh, dass diesen Menschen zum einen durch den Verein finanziell geholfen werden kann! Zum anderen, dass ich durch meine Arbeit „an vorderster Front“ auch versuchen kann, mir für diese MitarbeiterInnen und deren Angehörigen ein bisschen Zeit zu nehmen, um auch für Ihre Anliegen und Probleme ein offenes Ohr zu finden. In diesem Verein mitzuarbeiten bedeutet für mich daher auch, den(die) richtigen Beruf(ung) gefunden zu haben – ich hoffe, es gelingt mir, den Betroffenen trotz schwerer Schicksalschläge auch ein bisschen Freude in ihren Alltag zu bringen bzw. zu vermitteln, dass die Mitglieder des Vorstandes und auch ich wirklich Anteil an ihrem Schicksal nehmen.

Martin Pecina, Stv. Sekretär

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In der heutigen schnelllebigen und wirtschaftlich orientierten Welt wird oft auf soziale Wärme und Hilfsbereitschaft vergessen. Der Waisen- und Unterstützungsverein des ÖBB Konzerns hat sich genau dieser sozialen Werte verschrieben und unterstützt Halb- und Vollwaisenkinder sowie in Not geratene ÖBB-MitarbeiterInnen. Für mich persönlich ist es ein wichtiges Anliegen auch bei meiner Arbeit einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.  
 
 

Erich Koo, 1. Rechnungsprüfer

Mag. (FH) Ernst Spuller, 2. Rechnungsprüfer

 
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